yo. wie aus den
fotos ersichtlich wird, haben wir den berg tatsaechlich erklommen. es war beeindruckend und als belohnung fuer diese fast schon sportliche hoechstleistung haben wir uns mit einem 3 euro (!) cider aus dem supermarkt belohnt. die preise in norwegen sind als oesterreicher unleistbar und kaum vorstellbar.
am naechsten tag haben wir unerwartet xandi und peter aus wien im tourist-office getroffen. wir sassen gerade beim internet um unser naechstes hostel zu buchen, als wir sie am schalter entdeckten... "xandi? WAAAS? peter? waaaas??? wir treffen euch hier am _ooorsch_ der welt?!?!? wie gibts das denn???" das waren patricks worte... die tourist info frau, die sehr freundlich war und deutsch verstand, lachte verstaendnisvoll mit... die ganze situation war eben sehr absurd...
nach diesem kurzen intermezzo ging es fuer uns auch schon wieder weiter. mit dem zug versteht sich. 21 h fahrt nach stockholm, diesmal nicht im liegewagen sondern im sitzen. sehr gemuetlich wie man sich vorstellen kann. stockholm wurde wieder zu einer kurzen zwischenstation - mit aufenthalt beim oertlichen inder, der leider nicht an den berlin-inder rankommt - um dann das verkehrsmittel zu wechseln. die party-ferry nach helsinki wurde fuer die naechsten 14 h unser zuhause. party-ferry deshalb weil an board und auf hoher see duty free waren verkauft werden und genussmittel hier deutlich billiger sind als in skandivaischen laendern. so mutieren die schiffe zu orten der suende (sex, glueckspiel und alkohol fuer jedermann erschwinglich an bord zu haben). unsere party setzte sich aus 10 jugendlichen zusammen, die keine lust hatten eine kabine zu nehmen, und den billigen schlafraum bevorzugten. mit 7 prozentigem koppaberg und einem kleinen kartenspiel begann unser abend recht frueh - mit einem strangen, hochmotivierten, wuschigen schweden - und entwickelte sich zu einer netten multikulturellen duty-free-nutzenden trinkkonferenz.
am naechsten morgen sind wir - etwas verkatert und noch nicht ganz die wechselnde zeitzone begreifend - kurz vor helsinki aufgewacht um einen schnellen kaffee zu trinken, uns zu verabschieden und die naechste faehre nach tallinn zu erwischen. wir genossen die fahrt am sonnendeck und kamen einigermassen erholt in estland an.
wir verbrachten den ersten abend in tallinn mit zwei bayrischen zimmerkollegen in einer shisha-bar.
tallinn selbst ist eine nette stadt, mit sichtbaren relikten aus vergangen zeiten. man hat eigentlich oft das gefuehl sich gerade im mittelalter zu befinden, wenn da nicht autos und sonstige gegenstaende waeren.
morgen verbringen wir noch einen tag in tallinn um das suendhafte (und suendhaft teure) faehrenspiel noch einmal zu spielen.
mit besten gruessen aus dem baltikum
bensch & patrick