Dienstag, 19. August 2008

gestrandet in narvik


oder auch... lost in the north.

nachdem shlomi uns mit seinem rosa fahrrad zum bahnhof begleitete begann fuer uns eine zeit der ruhe sowie darauf folgend des puren chaos.

beginnen wir mit der entspannung: borntorpet.
von gøteborg aus ging es mit dem zug nach skinnskateberg. dort brachte uns ein freundlicher eingeborener mit seinem eingeborenen-gefåhrt (volvo?) zu dem abgelegenen ort borntorpet. zur erklårung: borntorpet ist eine art alternative lebensgemeinschaft (manche wuerden hippie kommune sagen), ein versuch unabhångig, fern von materialismus zu leben. die bewohner machen dort ihr eigenes ding und jeder trågt seinen teil zum wohle der gemeinschaft bei. es gibt yoga-lehrer, hostel-betreiber, elch-tour-fuehrer, spitzen-koechinnen aus stockholm, usw. schnell haben wir uns eingelebt, und an das gute essen gewøhnt. itzhak mein thaimassage lehrer hat dort einen kurs abgehalten, und ich hab teilweise mitgemacht. in der frueh gab es yoga und bensch durfte seine erste yoga stunde geniessen (gleich mal volles programm mit ashtanga) yo.

danach ging es am samstag nach stockholm, ohne gebuchte unterkunft, alles auf rock'n'roll. gleich mal den zug verpasst - der ein bus war. dann um ca. acht in stockholm angekommen um festzustellen, dass in der stadt die hølle los ist (kulturfest + nachtmarathon) und die chance auf ein hostel gleich NULL ist. tja. so musste der bahnhof herhalten. um eins wurden wir allerdings raus gehaut, da die schweden das eben so handhaben. dann auf zum luxus-mc-donalds, der fuer viele backpacker zum spontanen nacht-asyl wurde. auch dort wurden wir um 5 raus geworfen und wanderten wieder in den bahnhof ein! aber schlafen geht nicht. SITZEN ist die devise - wurde uns von eingeborenen securities eingeblåut.

der schlaue interrailer weiss: ein zug ist immer ein schlafplatz - also auf in den nåchsten zug irgendwohin und wieder zurueck und so hatten wir zumindest 2-3 h schlaf.

dann ging es schon weiter: im liegenwagen nach narvik. 21 h fahrt ans ende der welt. 18 h båume, båume, see, båume... bam oida! bis dann die wende kam, uns sich die fahrt ausblickstechnisch bezahlt gemacht hat! (siehe fotos auf flickr) wikipediad mal narvik. schaut mal wie FETT nørdlich wir sind. und fragt uns bitte nicht nach nordlichtern wenn wir zurueck sind. die sieht man nur im winter!

gut. jetzt treten wir den beschwerlichen aufstieg des Mt. Narvik an. ganze 1000 høhenmeter!

also hals und beinbruch.

rock'n'roll aus dem hohen norden

bensch und patrick



1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Nicht sehr originell: Tolle Landschaft da oben !!
Danke für die schöne & liebevolle Karte.

Alles Gute an Dich und Bensch
Have Fun !!

P